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29 Jan 2018

Treffen von Experten zum Hamburger Seminar Ladungssicherung für Führungskräfte „Recht – Technik – Praxis“

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Die EUROSAFE GmbH (www.euro-safe.eu) war erneut zu Gast in Hamburg, um mit Fachleuten einen Workshop zum Thema Ladungssicherung abzuhalten. Am 12. und 13. Oktober 2017 trafen sich im Empire Riverside Hotel Hamburg und im „Containerterminal Toller Ort“ erneut Verantwortliche und Referenten zum Austausch von Fachinformationen. Themen waren Neuerungen und Änderungen in den Ladungssicherungsnormen- und Richtlinien sowie zu aktuellen Themen rund um die Ladungssicherung.

Diesmal wartete in einem der Gefahrgutcontainer ein Leckerbissen für die Fachleute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Beim Öffnen von einem der fünf Gefahrgutcontainer konnte das Thema Ladungssicherung im Container „live“ miterlebt werden.

Die Beamten lassen beim Öffnen der Container auch an diesem Tage keine sicherheitsrelevanten Schritte außer Acht und setzen generell Atemschutz auf und sichern die Containertüren mit Fangketten. Das ist auch gut so, da sich unverblümt die 216,5 l, die vorderen Stahlspundfässer (Klasse 9) in Richtung Tür bewegen. Hier zeigt sich wie wichtig Rückhaltesysteme für den Containertransport sind.

Da nützt es auch nicht, dass der CTU-Code Freiräume bis zu 15 cm toleriert. Die Ladung muss gesichert sein und zwar in Abhängigkeit der ladungsspezifischen Eigenschaften. Jeder Freiraum kann zu einem Problem werden. Ladung im Container bewegt sich und die Packmittel arbeiten auch während der Seereise. Ein CTU-Code, so wie er sich nun darstellt, ist sicherlich eine der gelungensten Veröffentlichungen auf der internationalen Ebene. Die Abstimmungsprozesse erfolgen mit einer Vielzahl von Ländervertretern.

Natürlich schleichen sich in solchen Veröffentlichungen auch Dinge ein, die man vielleicht zähneknirschend in Kauf nehmen musste. 15 cm an Freiraum zu akzeptieren ist nur möglich, wenn folgende Mindestvoraussetzungen erfüllt sind:

  1. Die Ladung ist nicht kippgefährdet,
  2. Die Ladeeinheit ist „seefähig“ und damit stabil gebildet,
  3. im Palettenfuß zwischen den Ladeeinheiten ein Formschluss besteht.

Was eine „seefähige“ Ladeeinheit ist gerät zeitweise in Vergessenheit. Die Bilder sprechen für sich, dass stabile Ladeeinheiten – hier beginnt Ladungssicherung – eine wichtige Grundvoraussetzung für eine effiziente und nachhaltige Ladungssicherung ist.

Das nächste Seminar findet in Hamburg am 7.-8. Juni 2018, erneut im Hafenhotel Empire Riverside statt.

Ausschreibung Hamburger Seminar für Führungskräfte

Anmeldung Hamburger Seminar für Führungskräfte