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19 Feb 2018

Thema Code L und XL oder XXL – wo stehen wir und wo geht die Reise hin?

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Mit der Ausgabe der EN 12642:03.2017 zeigen sich eine Reihe von Veränderungen bezüglich der Anforderungen an Ladungssicherung und die Fahrzeugaufbauten-Prüfung.

Die neu überarbeitete EN 12642 ist fast ein Jahr veröffentlicht und beinhaltet mit ihren Ausführungen einige neue Themen. Nicht alle neuen Punkte sind für den Anwender auf Anhieb klar nachvollziehbar. Hier ein Auszug zu den wichtigsten Änderungen:

  1. Geänderte Dokumentenstruktur
  2. Überarbeitung und Anpassung der Beschreibungen und Prüfwerte
  3. Neu: Anhang C (Prüfzertifikat) und Anhang D (Testbericht),
  4. Auch ein Kipptest ist zulässig!
  5. Gewichtsklassen gelten auch für < 3,5 to,
  6. Die Angabe des Materials von Seitenlatten ist erforderlich
  7. Code L-Fahrzeuge sind ebenfalls zu mit 0,15g x NL prüfen.
  8. Analogieschluss von bestehenden Zertifikatsinhalten auf „ähnliche“ Ladungen ist kaum noch möglich!

Beispiel: Bei Fahrzeuge mit der Aufbaustabilität gemäß EN 12642 Code L kann die seitliche Aufbaustabilität (kein muss) mit einer seitliche aufzubringenden Prüfkraft vom dem 0,15-fachen der technischen Nutzlast geprüft werden. Bei einer anzunehmenden Reibung von 0,35 könnte der Anwender davon ausgehen, dass die Ladungssicherung über Formschluss damit erfüllt sei. Dieser Ansatz ist für die Praxis nicht zulässig und nicht ohne weiteres übertragbar. Diese Ableitungen müssen im Sinne der Verkehrssicherheit differenziert bewertet werden.

Mehr erfahren Sie auf der Veranstaltung „THE BEST OF“ im Maritim/Köln am 19.4.2018. von „den Experten“ aus Deutschland zu diesem Thema.

Ausschreibung:

http://www.euro-safe.eu/wp-content/uploads/2018/02/Flyer-Maritim_the-best-of_final.pdf

Anmeldung:

http://www.euro-safe.eu/wp-content/uploads/2018/01/entwurf_a5-anmeldung_01.pdf